Was ist Improtheater?

Improvisationstheater (kurz: Improtheater, auch: Theater auf Zuruf oder Stegreiftheater) ist eine Theaterform, bei der mehrere nicht einstudierte Szenen und Geschichten gespielt werden. Die Schauspieler lassen sich vom Publikum Spielvorschläge geben. Diese Vorschläge sind dann Auslöser und Leitfaden für die umgehend umgesetzten, spontan entstehenden Szenen und Geschichten. Die jeweils improvisierte Szene entsteht dabei stets aus der Spontaneität und gegenseitiger Inspiration der Spieler. Der verneinende Intellekt weicht der bejahenden Phantasie (Keith Johnstone). Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt (Albert Einstein).

Improvisationstheater ist das Spiel mit dem Unvorhersehbaren, dem Augenblick, dem Hier und Jetzt. Es ist freier Fall und Sprung ins kalte Wasser. Alles ist möglich, alles kann entstehen. Immer sind es einzigartige Szenen, die es noch nie gab und die es so auch nicht mehr geben wird.

Die Theaterform des Improvisationstheaters erkämpfte sich nur langsam die Anerkennung als eigenständige Kunstform. Seine historischen Grundlagen sind die Commedia dell`Arte und das Stegreifspiel. In den 50er Jahren erschuf Keith Johnstone dann die besondere Form des Theatersports, bis heute immer noch eine der populärsten Formen des Improvisationstheaters.

Die beliebtesten Formate der Improleten:
Improshow, Theatersport, Improkrimi

  • Improshow: Verschiedene Spiele (Kurz- und Langformen) werden in einer Show zusammengefasst.
  • Theatersport: Zwei Mannschaften treten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an und versuchen, durch besonders gelungene Szenen die Gunst des Publikums zu erlangen.
  • Improkrimi: Improvisierter, abendfüllender Kriminalfall nach den Vorgaben des Publikums.

Weiterlesen: Wer sind Die Improleten?

Weiterlesen: Termine & Co.

Zur Startseite

Improtheater aus Freiburg